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Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit stehen umfangreiche Lösungen für Ihre Gesundheitsvorsorge, die sich flexibel den Lebensumständen anpassen sowie die Planung der Pflegevorsorge nach individuellen Bedürfnissen und Anforderungen. Seit mehr als 25 Jahren arbeiten wir frei von den Interessen der Versicherungsgesellschaft und können Ihnen nahezu alle Möglichkeiten bieten, um Ihre persönlichen Ziele zu realisieren. Konzepte, die wir erstellen, sind transparent und auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Einzelnen abgestimmt.

Gesundheitsvorsorge

Es gibt 1.000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit
Der Berater GesundheitGute körperliche und mentale Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung, um individuelle Lebensqualität zu erreichen. Um diesen Zustand zu erreichen, sollten alle Maßnahmen, die der Verbesserung oder Veränderung dienen, ausgeschöpft werden. Die moderne Medizin bietet viele Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie, die in vielen Fällen über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Als gesetzlich Krankenversicherter kann man den Basisschutz seiner Kasse mit einer privaten Vorsorge deutlich verbessern. Profitieren Sie von der innovativen Vorsorgemedizin und den fortschrittlichen Behandlungsmethoden.

Welche Leistungen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung?
Nach dem Wortlaut des Gesetzes müssen die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Die Leistungen dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen. Damit werden die Kosten für alle sinnvollen medizinischen Leistungen, welche über dieses Wirtschaftlichkeitsangebot hinaus gehen, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Begründung: Es handelt sich um Wunschleistungen des Patienten, die nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten sind. Man bezeichnet diese Leistungen auch als individuelle Gesundheitsleistungen. Der Gesetzgeber hat diese Leistungen in der so genannten IGel-Liste zusammengestellt (Wikipedia: IGel- Individuelle Gesundheitsleistung). Individuelle Gesundheitsleistungen kann man verschieden definieren: Im normalen Sprachgebrauch werden IGeL als „Selbstzahlerleistungen“ bezeichnet, die ein Patient selbst zahlen muss, weil sie nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot noch nicht medizinisch notwendig sind. Oft sind dies wichtige Vorsorgeleistungen, z. B. zur Krebsfrüherkennung oder alternative Heilbehandlungen.

Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sollten Sie auf nichts verzichten und auf eine optimale Vorsorge bauen.
Im Zuge mehrerer Gesundheitsreformen in den letzten Jahren wurden viele Leistungen in der GKV gekürzt. Das betrifft vor allem Arznei- und Hilfsmittel. In einigen Bereichen, z. B. bei Sehhilfen, gibt es von der GKV gar keine Leistungen mehr. Bei Zahnersatz müssen gesetzlich Versicherte deutlich zuzahlen. Seit 2005 gibt es für Zahnersatz bzw. Zahnbehandlungen keine prozentuale Erstattung mehr, sondern nur noch Festzuschüsse. Auch hier orientiert sich der Zuschuss an der Standardtherapie, d. h. der einfachen und zweckmäßigen Lösung. Zusätzlich wurden standardisierte Abläufe definiert, die Patienten, Fachärzten und Krankenhäusern wenig Flexibilität lassen. Eine private Krankenzusatzversicherung übernimmt, je nach Tarif, deutlich mehr Leistungen und gibt damit allen Versicherten die Möglichkeit, die eigene Gesundheit kostengünstiger und individuell, auch abseits der Schulmedizin, abzusichern.

Wie funktioniert die Gesetzliche Krankenversicherung?
Wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung wird bei den gesetzlichen Krankenkassen der Beitrag nach dem Einkommen kalkuliert. Kinder sind meistens kostenfrei über einen Elternteil mitversichert. In diesem System erhalten alle Versicherten trotz Beitragsunterschieden zu ca. 95 % identische Leistungen, mit wenigen Abweichungen der jeweiligen Krankenkassen. Kassenärzte rechnen für die Patientenversorgung vorher fest definierte Pauschalen ab, die pro Quartal mit der entsprechenden Kasse abgerechnet werden.

Wie funktioniert die Private Krankenzusatzversicherung?
Wie bei der privaten Altersvorsorge zahlt jeder Versicherte einen individuellen Beitrag, gemessen an seinem Tarif, Alter und Gesundheitszustand. Deshalb müssen auch Ehepartner und Kinder zu eigenen Konditionen versichert werden. Innerhalb eines Tarifs bilden Versicherte Kollektive, die Grundlage für die Kalkulation ist. Der im Versicherungsvertrag bestimmte Leistungsumfang bleibt für die gesamte Vertragsdauer gleich. Ärzte beziehen ihr Honorar zunächst direkt vom Patienten für erbrachte Versorgung. Versicherte bekommen die Rechnung von der Krankenversicherung erstattet.

Pflegevorsorge

Pflege als weiterer Lebensabschnitt
Der Berater PflegevorsorgeGesundheit und Pflege gehören zu den großen Themen unserer Zukunft. Durch den Fortschritt der Medizin und die steigende Lebensqualität werden die Menschen immer älter. Umso wichtiger ist es, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das staatliche Sozialversicherungssystem ist für den unausweichlich drohenden Pflegenotstand nicht gerüstet. Die staatlichen Leistungen übernehmen oftmals nur etwa die Hälfte der anfallenden Pflegekosten. Private Versicherungslösungen sind daher zur finanziellen Absicherung der Pflegebedürftigkeit zwingend notwendig. Treffen Sie frühzeitig eine Vorsorge für diesen Lebensabschnitt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung
Schon heute sind etwa 2,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Bis zum Jahr 2050 wird es doppelt so viele Pflegefälle geben. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist als Grundabsicherung im Sinne einer Teilkaskoversicherung gedacht. Weder die Pflegestufe und die sich daraus ergebenden Kosten noch die Pflegedauer lassen sich voraussagen. Im Einzelfall kann sich die Pflegedauer über viele Jahre erstrecken. Die finanziellen Lücken im Pflegefall zu schließen, liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen.

Fakten zur Pflegeabsicherung
Andere Lebensmodelle, berufliches Engagement und der Umstand, dass Jung und Alt nur noch selten unter einem Dach zusammen leben, lassen die Großfamilie zum Auslaufmodell werden. Das bedeutet: Immer mehr Menschen sind im Pflegefall auf fremde Hilfe angewiesen. Aufgrund des demografischen Wandels sinkt die Anzahl der Beitragszahler stetig, die in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen. Demgegenüber stehen immer mehr ältere Menschen, die Pflege-Leistungen benötigen. Diese Tatsachen bringen das Pflegesystem an seine Grenzen.

Pflegevorsorge geht jedes Alter an
Auf Pflege angewiesen zu sein, betrifft nicht nur die ältere Generation, auch als junger Mensch kann man pflegebedürftig werden. Jeden Monat werden etwa 2.500 Personen über 65 Jahren pflegebedürftig. Damit sind ältere Personen am stärksten vom Risiko einer Pflegebedürftigkeit betroffen. Doch jeden Monat kommen auch ca. 800 junge Menschen hinzu – zum Beispiel durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung. Die meisten von ihnen verlassen sich für den Pflegefall allein auf die gesetzliche Absicherung. Eine teure Fehleinschätzung! Obwohl drei Viertel der Deutschen die zusätzliche Absicherung für wichtig erachten, wird die Vorsorge zu oft auf die lange Bank geschoben.

Pflegevorsorge muss einen höheren Stellenwert bekommen
Kaum jemand beschäftigt sich gern mit dem Älterwerden. Allerdings treten mit zunehmendem Alter auch die ersten Krankheiten auf. Je früher vorgesorgt wird, desto besser sind die Konditionen einer privaten Pflegeversicherung. Ältere Menschen, die bereits an Erkrankungen leiden, können meist keine private Versicherung mehr abschließen. Selbst wenn – die monatlichen Prämien wären enorm. Deshalb lohnt es sich, so früh wie möglich eine Absicherung anzugehen. Der momentane Gesundheitsstand ist maßgebend für die Beitragskalkulation und hier gilt meistens die Faustregel: Je eher die Pflegeversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger sind die Beiträge. Jeder Fünfte über 65 Jahre würde wahrscheinlich keine private Pflegeversicherung mehr abschließen können. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung durch die Versicherung steigt von Jahr zu Jahr. Für alle, die sich noch keinen vollen Pflegeschutz leisten können oder möchten, bieten einige Versicherer eine Nachversicherungsoption an. Dabei wird eine Basisversicherung zu einem kleinen monatlichen Beitrag abgeschlossen. Ohne weitere Gesundheitsprüfung können später Versicherungsleistungen erweitert werden. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann auch diesen Lebensabschnitt planen und nach seinen Wünschen gestalten.

„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit,
um Geld
zu erwerben,
in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld,
um die Gesundheit
wiederzuerlangen“ (Voltaire)